„Frankfurter Modell“: Stromladen mit Zugang und Abrechnung über Parksysteme

Die Elektromobilität spielt in der Zukunft eine bedeutende Rolle. Neben den Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität gibt es bereits frühere Forschungsprojekte in diesem innovativen Bereich.

Das "Frankfurter Modell" steht für das erste offene System zum Stromtanken im öffentlichen Bereich. Es wurde von den Frankfurter Unternehmen Mainova AG und ABG FRANKFURT HOLDING unter Federführung der gemeinsamen Tochter ABGnova GmbH entwickelt. Das "Frankfurter Modell" ermöglicht das Aufladen von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Straßenraum und in Parkhäusern ohne vorherige Zulassung durch den jeweiligen Stromtankstellen-Betreiber. Weiterhin sieht das Modell die Nutzung von bestehenden Parkscheinautomaten und Parkhaus-Kassenautomaten zur Abrechnung des Parkens und des Stroms vor. Die Bedienung ist einfach und komfortabel.

Zum Hintergrund:

Stromtankstellen in öffentlichen Parkbuchten und in Parkhäusern werden von wechselnden Personen und Fahrzeugen genutzt. Während des Ladens wird für mehrere Stunden Parkfläche benötigt, die im innerstädtischen Bereich nicht kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann. Nach den bisherigen Überlegungen ist zur Freischaltung der Ladesäule und Abrechnung eine Identifikation notwendig. Mit Hilfe zum Beispiel einer Chipkarte erkennt die Ladesäule die Berechtigung zur Nutzung und lädt das Fahrzeug. Die Chipkarte erhält der Nutzer vom Betreiber der Ladesäulen. Jeder Stromtankstellen-Betreiber schaltet bestimmte Chipkarten für die Ladesäulen frei. Das hat die Folge, dass ein Elektrofahrzeug nur Ladesäulen nutzen kann, für die es zugelassen ist. Nicht nur für Transitreisende ist das eine gravierende Hürde.

Die Mainova AG und die ABG FRANKFURT HOLDING haben dieses Problem erkannt und arbeiten mit Partnern an einem offenen System unter dem Begriff "Frankfurter Modell". Koordiniert werden die Aktivitäten von dem gemeinsamen Tochterunternehmen ABGnova GmbH.

Im Interesse der Bürger soll eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur entwickelt werden, die möglichst wenig zusätzliches "Straßenmobiliar" und damit Platz erfordert. Das "Frankfurter Modell" sieht die Nutzung von bestehenden Parkscheinautomaten an Parkbuchten und von Kassenautomaten in Parkhäusern zur Abrechnung und Freischaltung von Ladesäulen vor. Fahrer von Elektro-Pkw's können nach diesem Ansatz an Parkscheinautomaten für einen Ladevorgang zahlen und eine Ladesäule in unmittelbarer Nähe verwenden. Dieses System ist komfortabel, weil der Fahrer auf bekannte Systeme zurückgreifen kann und für Parken und Laden nicht getrennt bezahlen muss.

Mainova und ABG FH testen Produktinnovationen, die diesem Ansatz folgen. Der Ansatz hat bisher zu sehr positiven Resonanzen geführt, allerdings sind noch zahlreiche Fragen zu klären.

 

Ihr Ansprechpartner:

Bernd Utesch
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